Twitter: Bloß weg hier


Mit der Übernahme von Twitter durch Donalds Trumps Padawan Elon Musk, ist für mich klar: Der Twitter Account wird (und wurde) gelöscht. Es war sowieso Zeit sich mit der Alternative Mastodon zu beschäftigen. Spätestens als Musk nun tausende Menschen über Nacht per Email entlässt, sollte sich jeder fragen, ob er/sie/es Twitter noch unterstützen möchte [1].

Mastodon ist ein dezentrales Netzwerk, das durch viele kleine und größere Instanzen eine Einheit bildet. Es ist eher ein Protokoll [2]. Der Hype, der gerade zu Mastodon entsteht ist gut, vernachlässigt aber den Aspekt, dass Mastodon keine Lösung für gesellschaftliche Probleme ist, die in den letzten Jahren gerade auf Twitter offensichtlich werden. Es ist jedoch eine nicht-kommerzielle Lösung, die durch die dezentrale Struktur Einfluss nehmen kann gegen Hetzer, Populisten und Fake-News.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei Mastodon: Man kann jederzeit die Instanz wechseln, indem man alle Daten migriert. Das gibt dem Benutzer die „Macht“ über seine Daten und die Wahl der Mastodon Instanz.

Der erste Schritt, den ein wechselwilliger bewältigen muss, ist die Wahl einer Mastodon Instanz. Mein Tipp wäre: Nehmt nicht die größte Instanz (mastodon.social), da es in gewisser Weise der Idee des Fediverse widerspricht, wenn sich fast alle Nutzer auf einer Instanz sammeln. Außerdem hat der Betreiber – der Erfinder selbst – derzeit größere Probleme die Server-Ressourcen bereitzustellen (auf Grund des hohen Andrangs). Ein paar Server findet man hier: https://joinmastodon.org/servers

Und hier ein paar weitere Links, die ich nach und nach ergänzen werde: https://raindrop.io/Cloonix/mastodon-28910717

Mich findet ihr auf einer Instanz eines Münchner Unterstützters. https://muenchen.social/@cloonix

Jan Böhmermann ist übrigens auch schon seit einiger Zeit auf Mastodon [3]

[1] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/elon-musk-twitter-kauf-entlassungen-1.5687273
[2] https://mastodon.social/@Gargron/109289006695198209
[3] https://edi.social/@janboehm